Die falsche Bescheidenheit des Egos ist in Wahrheit ein Mangel an Selbstwert.
Bescheidenheit wird Menschen als Tugend vermittelt. Oft ist nicht Bescheidenheit gemeint, sondern Anpassung. Man soll seine Einzigartigkeit zurückstellen, um besser im System zu funktionieren.
Solange du dich klein machst, oder klein gehalten wirst, bist du keine Gefahr für das Ego deines Bruders.
Schon lange geht es nicht um die Individualität des Menschen, sondern um das reibungslose Funktionieren in einem künstlich erschaffenen System.
Ausnahmen bestätigen die Regel; wir akzeptieren Ausnahmen, etwa in der Kunst, um das System zu schützen.
Wahre Bescheidenheit kommt aus dem Herzen. Diese Art der Bescheidenheit ist nur möglich, wenn du deine eigene Größe erkennst und lebst.
Gott hat dich groß gemacht. In deiner Wesenheit bist du wunderbar, vollkommen und einzigartig. In deinem wahren göttlichen Sein gibt es keine Zweifel, keine Ängste, keine Tabus. In der Erkenntnis deiner Größe bist du erhaben und würdevoll.
Der Kurs in Wundern sagt:
„Es ist sehr wichtig, dass du die Tatsache akzeptierst – und zwar freudig akzeptierst – , dass es keine Form von Kleinheit gibt, die dich je zufrieden stellen könnte. Es steht dir frei, so viele zu erproben, wie du willst, doch damit wirst du lediglich deine Heimkehr verzögern. Denn du wirst nur in der Größe zufrieden sein, die dein zuhause ist.“
Bescheidenheit in ihrer natürlichen Form ist nur möglich, wenn du dir deiner eigenen Einzigartigkeit bewusst bist. Du weißt um deine innere Größe, um deine Schönheit, deine Vollkommenheit.
Aber du erkennst auch die Größe, Schönheit und Vollkommenheit in jedem anderen Wesen! Auch wenn dein Bruder sich gerade ein wenig „ungöttlich“ verhält, erkennst du seine Vollkommenheit. Dein Bruder ist heilig, weil sein wahres Wesen heil ist.
Du bist schon deshalb vollkommen, weil Gott dich erschaffen hat. Wenn dein Ego deine Vollkommenheit vergisst, mag der Ausdruck deines Seins unvollkommen erscheinen.
In der Erkenntnis deiner Größe liegt deine natürliche Bescheidenheit. In dieser Erkenntnis hast du aufgehört zu vergleichen, dich zu erheben, besser sein zu wollen. Du bist einfach … reine Liebe.
Und deine Liebe durchdringt all dein Sein, deine Gedanken, deine Worte wie der Frühlingswind, der sanft durch die Wälder streicht.
Der Prolog
Der Prolog ist eine jener Stellen aus dem Buch der Bücher, die ich von der Bruderschaft am öftesten bekommen habe. Sie erzählt uns nicht nur symbolisch die Schöpfungsgeschichte, sondern sie weist vor auf die enorme Macht unseres Geistes hin. Es ist unsere Geist-Kraft, die die Welt erschafft, es sind unsere Gedanken, unsere Worte, unser Bewusstsein, die unsere Realität erzeugen.
In diesem Fall war es unser Bruder J., von dem ich den Prolog mit folgenden Worten erhielt:
Und es wird der Prolog gegeben.
Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott
und das Wort war Gott.
Im Anfang war es bei Gott.
Alles ist durch das Wort geworden
und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.
In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis kann es nicht erfassen.
Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Es war in der Welt und die Welt ist durch ihn geworden.
Aber die Welt erkannte ihn nicht.
Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er die Macht, Kinder Gottes zu werden.
Allen, die an seinen Namen glaubten, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
Und das Wort ist Fleisch geworden und wohnt unter uns. Und wir können seine Herrlichkeit sehen, die Herrlichkeit des Vaters, voll Gnade und Wahrheit.
Und nach der Begrüßung sprach unser Bruder weiter:
Und da du ein hoch spirituelles Wesen bist, möchten wir dir jene Stelle schenken, auf das dir völlig bewusst ist: Was du denkst, wird zum Wort und was zum Wort wurde kommt in die Welt.
Ob dies nun in deinem Körper statt findet in dem du dich wohl fühlst oder unwohl fühlst, glücklich oder unglücklich, gemeinsam oder einsam: Alles geschieht durch dein Wort.
Nun bist du wohl aus Fleisch geboren, aber dies betrifft nur den Körper. Wie du weißt bist du Gottes Kind, ein Lehrer, Botschafter und stiller Heiler.
Du bist fähig allein durch deine Ausstrahlung, durch dein göttliches Präsent-Sein, Heilung rund um dich herum in deinem Umfeld zu veranlassen, ohne dass die Menschen mit ihrem Verstand nur einen Funken davon mitbekämen.
Nun, diese Worte betreffen nicht nur mich, sondern im gleichen Ausmaß auch dich … auch du bist ein machtvolles Kind des EINEN, ein Schöpfer deines Seins, ob du das nun wahrhaben möchtest oder nicht.
Wie Heilung geschieht
Etwas später sprachen wir über die menschliche Fähigkeit zu heilen. Der Ätherkörper, einer unserer zahlreichen energetischen Körper, enthält den Bauplan für unseren physischen Körper. Dieser existiert sozusagen in seiner ursprünglich gedachten „perfekten“ Form als eine Art Vorlage für den physischen Körper.
Wird der physische Körper durch ein Ereignis, etwa durch einen Unfall, in seiner Form beeinträchtigt, dann ist von diesem Ereignis „nur“ die physische Form betroffen, der Ätherkörper hingegen bleibt völlig unversehrt.
Heilung geschieht dadurch, dass der physische Körper auf diesen feinstofflichen Bauplan des Ätherkörpers zurückgreift und ihn wieder in der ursprünglichen gesunden oder unversehrten Form sozusagen wieder herstellt. Der Körper (eigentlich das Körperbewusstsein) holt sich also die Informationen, wie der gesunde Körper auszusehen hat, aus dem Ätherkörper und setzt diesen dann in der materiellen Form um.
Deshalb sagen wir auch, der Körper heilt „von innen“ heraus, weil hinter jeder physischen Form die energetische, formlose Form, also als Energie, vorhanden ist.
So funktioniert im Prinzip auch das Manifestieren: Wir stellen durch unsere Gedanken bzw. unsere Vorstellungen eine feinstoffliche Form her, die durch die Kraft unserer Gedanken immer mehr verdichtet wird, bis sie in der materiellen Welt als Form sichtbar wird.
Das Wort „Sei“ ist hier eine Art Zauberformel, es ist ein Befehl an das Universum, das etwas zu geschehen hat… einfach deshalb, weil wir uns so entschieden haben. Das ist angewandte Geist-Kraft, die Macht der spirituellen Meister. Sind wir im Zweifel über unsere geistigen Fähigkeiten, dann wird sich das entsprechend auswirken. Die Meister unterscheiden sich von uns, dass sie in der absoluten Gewissheit sind, dass das, was von ihnen angeordnet wird, auch geschieht. „Sei“ ist der Befehl für die Umsetzung.
Die Wunderheilungen
Und Jeshua sprach über die sogenannten Wunderheilungen:
Wir haben so geheilt. Die sogenannten Wunder. Wir haben die Menschen nicht krank gesehen. Es war ja nur der Körper, der geschwächelt hat. Der weitaus größere Teil aber war vollkommen. Und da der Ätherkörper sozusagen das gesunde vollkommene Double war, haben wir es genommen und hochfrequent eingesetzt, ob es kranke Augen, Ohren oder lahme Beine oder Rückgrat oder Nervenstränge waren – egal was. Ihr tragt allesamt eure Heilung 24 Stunden täglich mit euch herum. Ein skurriles Bild, zugegeben, aber ihr seid nur auf die Form die ihr seht fixiert.
Mit diesem Prolog haben wir dir eine mystische Form gegeben. Nimm sie als Formel, studiere sie, erfahre, was dein Wort für eine Kraft hat. Das geht nicht über den Verstand. Du musst über die Grenzen gehen, dort wo deine Größe beginnt. Erfahre was es für eine Kraft hat, wenn du deine Energie in das Wort „Sei“ legst.
Wir sind Meister … Es ist an der Zeit, dass wir uns daran erinnern und ganz bewusst beginnen, Meisterschaft zu leben, zum Wohle der Menschheit. Sei dir bewusst, dass du ein machtvolles Wesen bist, ein schöpferischer Geist, ein Kind Gottes.
So sei es! Aho!